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Fender

Die Britischen Jungferninseln (BVI) gelten als das beste Segelrevier der Welt für mehrtägige Yacht-Törns: kurze Distanzen, konstante Passatwinde, geschützte Gewässer und unzählige Ankerbuchten mit türkisem Wasser. Ob Bareboat, mit Skipper oder Full-Crew – hier findet jeder sein Paradies. Für häufiges Anlegen und Abweisen an Bojen oder Quays sind robuste Fender unerlässlich: hochwertige, UV-beständige Fender mit dickem PVC und guten Ventilen schützen die Bordwand vor Schrammen und halten auch bei starkem Swell stand.

Hier detaillierte Itinerare für 7 bis 14 Tage, inklusive Highlights und praktischen Tipps.

1. Klassischer 7-Tage-Itinerar (Tortola Start)

Tag 1: Road Town (Tortola) → Norman Island (10 sm)

Check-in, Einkauf, Start Richtung The Bight auf Norman Island. Schnorcheln bei The Indians (felsige Pinakel mit buntem Fischschwarm). Nacht in The Bight – beliebter Mooring-Feld. Fender gut positionieren, da oft Boote dicht beieinander liegen.

Tag 2: Norman Island → Peter Island (5 sm)

Kurzer Schlag zu Great Harbour oder Little Harbour. Private Buchten, Luxus-Resort-Feeling. Alternativ Deadman’s Bay für Strand.

Tag 3: Peter Island → The Baths / Virgin Gorda (10 sm)

Morgens früh starten – The Baths sind ein Muss: riesige Granitblöcke bilden natürliche Pools und Grotten. Mooring vor The Baths, dann Dinghy an Land. Nachmittags weiter zu North Sound (Virgin Gorda Yacht Harbour oder Bitter End Yacht Club).

Tag 4: Virgin Gorda → Anegada (15 sm)

Längster Schlag – Anegada ist die einzige Koralleninsel (flach, vorsichtig navigieren). Loblolly Bay oder Setting Point für Anker. Berühmt für Lobster-Dinner an Land.

Tag 5: Anegada → Guana Island oder Cane Garden Bay (Tortola) (20 sm)

Rückweg südlich. Guana Island für Ruhe oder Cane Garden Bay für karibisches Flair (Live-Musik, Rum).

Tag 6: Cane Garden Bay → Jost Van Dyke (8 sm)

Great Harbour oder White Bay. Soggy Dollar Bar (Painkiller-Erfinder) und Foxy’s Bar – Party oder Entspannung. Fender extra bereit halten – oft dichtes Gedränge an den Quays.

Tag 7: Jost Van Dyke → Road Town (15 sm)

Letzter Schlag zurück, eventuell Stopp bei Sandy Cay. Check-out.

2. Erweiterter 10-14-Tage-Itinerar

Füge hinzu:

  • Cooper Island: Beach Club mit Rum-Bar und gutem Mooring-Feld.
  • Salt Island: Wrack der Rhone (Schnorcheln).
  • Marina Cay: Klein, aber charmant.
  • Savannah Bay (Virgin Gorda): Langer Sandstrand, selten besucht.
  • Sandy Spit: Winzige Insel wie aus dem Werbeprospekt.

3. Alternativer Start von Virgin Gorda oder Beef Island

Für weniger Gedränge: North Sound als Basis, dann Richtung Anegada und westlich.

4. Praktische Tipps für BVI-Yachttörns

  • Beste Zeit: Dezember bis April (trocken, 25-30 °C). Mai-November ruhiger, aber Hurrikan-Risiko.
  • Winde: Passat 10-25 Knoten, meist Ost.
  • Mooring Balls: Pflicht in Nationalpark-Gebieten (Trust-Gebühr ca. 30 USD/Nacht). Schützt Korallen.
  • Fender-Pflege: Verwende Fender mit dicker Hülle (Fendercovers) – Sonne und Salz zerstören normales PVC schnell. Mehrere Größen (z. B. A4/A5) für unterschiedliche Situationen.
  • Wasser & Diesel: Tankstellen in Road Town, Spanish Town, North Sound. Wasser oft teuer – Watermaker lohnt sich.
  • Nationalpark-Gebühr: 7-Tage-Permit ca. 50 USD pro Person.
  • Ankern: Nur in erlaubten Zonen – Bußgelder hoch.
  • Essen: Lobster-Saison, viele Restaurants per Dinghy erreichbar. Proviant in Road Town (Rite Way Supermarkt).

Die BVI bieten die perfekte Mischung aus einfacher Navigation, atemberaubender Natur und karibischem Lifestyle. Jeder Tag bringt neue Buchten, neue Schnorchelspots und neue Sonnenuntergänge. Mit gut gepflegten Fendern, die das Boot vor den häufigen Bojen- und Quay-Kontakten schützen, bleibt deine Yacht makellos und dein Törn entspannt – genau das, was die Britischen Jungferninseln so unvergleichlich macht.

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